Stimpod™-Ergebnisse auf dem Monitor, den Ihr Team ohnehin im Blick hat.
Ein Xavant-Kabel verbindet den Stimpod™ NMS450X+ mit dem Patientenmonitor des Krankenhauses. Das Anästhesieteam steuert die Messung am Stimpod™, die Werte der neuromuskulären Transmission (NMT) erscheinen neben den anderen Vitalparametern, und der Monitor überträgt sie über seine bestehende Verbindung in die Patientenakte.
Der Monitor zeigt den Wert, die Steuerung bleibt beim Stimpod™.
Am Ablauf ändert sich nichts. Stimulation, Stromstärke und Modus werden wie gewohnt am Stimpod™ eingestellt, und der Monitor erhält eine Zeile mit NMT-Werten, die er wie jeden anderen Parameter speichert, als Trend darstellt und weitergibt.
Auf dem Patientenmonitor
Das Anästhesieteam liest die neuromuskuläre Blockade neben Herzfrequenz und Sättigung ab, auf dem Bildschirm, den es ohnehin vor Augen hat.
- TOF-Ratio und TOF-Count (Train-of-Four) aus automatischer oder manueller Messung
- Post-Tetanic-Count (PTC) und Blockadetiefe
- Stimulationsmodus, Stromstärke und Kabelstatus
- Stimpod™-Warnungen als Monitoralarme, sofern der Monitor dies unterstützt
- In die Patientenakte über die eigene Anbindung des Monitors an die elektronische Krankenakte (KIS/PDMS)
Am Stimpod™
Jede Entscheidung zur Stimulation bleibt am Handgerät. So bedient das Anästhesieteam das Gerät genau so, wie es geschult wurde.
- Start Case (Fall starten) ermittelt den supramaximalen Strom und setzt die Referenz
- TOF, PTC, Double-Burst und die anderen Modi, je nach Fall gewählt
- AMG- oder EMG-Sensor, je nach Patientin oder Patient gewählt
- Aufzeichnung des gesamten Falls auf dem Gerät
- Kabel abziehen, und er arbeitet als Handgerät weiter

Bei der Verlegung geht der Stimpod™ mit.
Der Stimpod™ ist ein Handgerät. An seiner Infinity Mount kann er mit in den Aufwachraum oder auf die Intensivstation wechseln, unterwegs weiter messen und am nächsten Bettplatz an den Monitor angeschlossen werden, sofern auch dieser Monitor angebunden ist.
Stimpod™ NMS450X+ entdecken →Unterstützte Patientenmonitore.
Jede Verbindung nutzt auf der Seite des Stimpod™ ein Xavant-Kabel und auf der anderen Seite die Schnittstelle des Monitorherstellers. Welche Werte der Monitor anzeigt und wie er bei ihnen alarmiert, steht in der Gebrauchsanweisung des jeweiligen Monitorherstellers.
| Monitorhersteller | Unterstützte Monitore | Was Sie benötigen | Dokumente |
|---|---|---|---|
Philips![]() |
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Kompatibel mit dem Stimpod™ NMS450X+ und dem NMS450X ab Softwareversion 10. |
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Mindray![]() |
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Stimpod™ NMS450X+ (XT-45030) ab Softwareversion 10.6.7. |
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Biolight![]() |
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Weitere Monitorhersteller kommen hinzu. Wenn Ihr Hersteller nicht aufgeführt ist, fragen Sie uns.
Wählen Sie den Weg in die Patientenakte, der zu Ihrem Krankenhaus passt.
Über den Patientenmonitor nutzt das Stimpod™-Ergebnis eine Verbindung, die das Krankenhaus bereits betreibt. X-Link bringt es per Ethernet direkt in die Patientenakte, ohne Patientenmonitor dazwischen.
| Frage | Über den Patientenmonitor | Mit X-Link direkt in die Patientenakte |
|---|---|---|
| Wo der Wert erscheint | Auf dem Patientenmonitor neben den anderen Vitalparametern und am Stimpod™ | Am Stimpod™ und in der Patientenakte |
| Wie der Wert in die elektronische Krankenakte gelangt | Über die bestehende KIS-Anbindung des Monitors | Über das Ethernet-Netzwerk des Krankenhauses mit HL7, FHIR und IHE |
| Was Sie ergänzen | Ein Xavant-Kabel und die Schnittstellenteile des Monitorherstellers | Ein X-Link am Infusionsständer, der den Stimpod™ auch lädt, solange er angedockt ist |
| Wer den Stimpod™ steuert | Das Anästhesieteam, am Stimpod™; der Monitor zeigt nur an | Das Anästhesieteam, am Stimpod™; X-Link liest das Gerät aus und beeinflusst es nie |
| Passt, wenn | in Ihren OP-Sälen ein unterstützter Monitor läuft, der bereits Daten in die Patientenakte sendet | Sie das Ergebnis ohne Umweg über einen Patientenmonitor in der Patientenakte haben möchten |
Sagen Sie uns, welche Monitore Sie einsetzen.
Wir melden uns mit der Teileliste für Ihre OP-Säle und zeigen den Stimpod™ auf Ihrem eigenen Bildschirm.



